Pinuù

"Ein kleiner Hund - ein Herzschlag zu meinen Füßen!"

Der Name "Pinuù" stammt aus dem Indianischen und bedeutet "Ich bin ich". Mit geschätzten 9 Jahren ist unser Kleinster ein echter Charakterhund, das hat man auch schon auf den Bildern erkannt, die wir als erstes von ihm hatten.

 

Pinuùchen ist am 17.08.2013 bei uns eingezogen, völlig ungeplant und ganz schnell hat er sich in all unsere Herzen geschlichen. Er stammt aus Spanien und hatte dort wohl 7 lange Jahre schon ohne Familie verbracht. Die Diabolo-Geschosse in seinem Körper sagen alles darüber aus, warum der kleine Mann auf fremde Menschen gar nicht gut zu sprechen war.

Und trotzdem hat er sich ein unglaublich liebes und zugängliches Wesen bewahrt. Mit uns hatte er von Anfang an keinerlei Probleme, in unsere Hundegruppe hat er sich sofort integriert und fühlt sich sichtlich wohl.

Pinuù war schon in den ersten Tagen nicht mehr wegzudenken. Es war als wäre er schon immer da gewesen. Diesen kleinen Hund kann man unmöglich beschreiben, er bringt einen immer wieder zum Lachen, er hat Eigenarten an sich, die wir sehr zu lieben gelernt haben und sind doch immer wieder erstaunt, wie ein Hund, der so viel Schlimmes durchlebt haben muss so unbeschreiblich glücklich und liebevoll sein kann.

(c) Hundeschule Social-Dog
(c) Hundeschule Social-Dog

An seinen Unsicherheiten gegenüber fremden Menschen und Hunden haben wir gearbeitet. Nachdem er in den ersten Tagen und Wochen auf alles Fremde bellend (naja, eher kläffend) reagiert hatte, schafft er es nun sehr oft ganz entspannt an fremden Menschen oder Hunden vorbei zu gehen. Als wir ihn übernommen hatten hat er alles gejagt, was sich bewegt hat - Fahrradfahrer, Raben, Pferde, Jogger, Autos. Schon nach kürzester Zeit durfte Pinuù dennoch ohne Leine laufen, weil er den Rückruf sofort verstanden hatte. Durch gezieltes Training zeigt Pinuù mir Fahrradfahrer, Autos etc. nun zuverlässig über einen Blickkontakt an und rennt nicht mehr hinterher. Er hat ein Alternativverhalten gelernt und weiß nun, was er in solchen Situationen statt hinterherrennen tun soll. Mit ganz viel Geduld und Vertrauen haben wir es geschafft, dass Pinuù zu einem zuverlässigen Begleiter geworden ist und das mit ganz fairen Methoden, ohne ihn zu bedrängen, ihn zu erschrecken oder ähnliches. Was unsichere Hunde brauchen ist Vertrauen in ihre Bezugsperson und das erreicht man niemals mit Schreckreizen wie Wasserpistolen, Wurfketten, Sprühhalsbändern etc. Sie brauchen Liebe, Verständnis und jemanden, der für sie da ist, wenn es schwierig wird.

(c) Hundeschule Social-Dog
(c) Hundeschule Social-Dog

"Die Achtung vor der Eigenart eines Tieres ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm!"

(c) Hundeschule Social-Dog
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